Künstlerische Leiterin seit 2023
Carla Witte
Carla Witte wurde 1989 in Hamburg geboren. Schon früh entschied sie sich für den Weg der Schauspielerei und begann nach ersten Erfahrungen ihre professionelle Ausbildung, die sie von 2011 bis 2015 in Hamburg absolvierte. Diese schloss sie mit Auszeichnung ab. Bereits während ihrer Ausbildungszeit sammelte sie umfangreiche Bühnenerfahrungen und arbeitete unter anderem am St Pauli Theater Hamburg sowie am Theaterdeck Hamburg. In dieser Zeit arbeitete sie mit prägenden Regisseuren wie Michael Bogdanov, Samuel Weiss und Jasper Brandis zusammen, die ihre Entwicklung nachhaltig beeinflussten.
Im Jahr 2015 wurde sie fest in das Ensemble des Staatstheaters Meiningen übernommen, wo sie über mehrere Jahre hinweg in zahlreichen Produktionen zu sehen war und sich künstlerisch weiter profilieren konnte.
Seit 2021 ist Carla Witte als freischaffende Schauspielerin tätig. Dem Staatstheater Meiningen bleibt sie weiterhin verbunden und ist dort regelmäßig als Gast zu erleben. Darüber hinaus stand sie im Sommer 2022 bei den Frankenfestspielen in Röttingen auf der Bühne.
Neben ihrer schauspielerischen Arbeit übernahm Carla Witte ab Januar 2022 die Position der Projektmanagerin und wurde fester Bestandteil des Kinder- und Jugendtheaters TOHUWABOHU.
Seit Januar 2023 ist sie nun als künstlerische Leiterin tätig. leitet die wöchentlichen Schauspielkurse und verantwortet die inhaltliche und konzeptionelle Ausrichtung der Projekte. In dieser Funktion verbindet sie ihre künstlerische Erfahrung mit organisatorischem und konzeptionellem Arbeiten und prägt die Arbeit von TOHUWABOHU maßgeblich.
Künstlerische Leiterin von 1988 bis 2022
Elke Büchner
Die freiberufliche Theaterpädagogin, Schauspielerin und Regisseurin studierte Kultur- & Theaterwissenschaften in Berlin, absolvierte anschließend ein Förderstudium für Schauspiel, Theatermethodik und Regie an der Theaterhochschule Leipzig sowie nach der Wende ein berufsbegleitendes Aufbaustudium für Kulturpädagogik und Kulturmanagement. Daneben besucht sie immer wieder Workshops und Kurse zu speziellen theatralen Genres, Formen und Methoden.
Seit 1988 kennt man die engagierte Theaterfrau vornehmlich als Dozentin für Schauspiel an verschiedensten Theatern, Kultur- und Bildungseinrichtungen dieses Landes sowie bei nationalen und internationalen Workshops und Festivals. In Meiningen ist ihr Name vor allem mit der künstlerischen Leitung des Kinder- und Jugend-Theaters TOHUWABOHU verbunden.
Elke Büchner war hauptberuflich in verschiedenen Theaterberufen tätig, bevor sie 1999 den Schritt in die künstlerische Selbständigkeit wagte und die freie Künstlergruppe IRONIEMUS Kleinkunst- & Musik-Company gründete. Hier hat sie sich vor allem als Kabarettistin und Chanson-Interpretin profiliert. Darüber hinaus bestimmt zunehmend auch die Arbeit als Autorin ihr künstlerisches Schaffen.
2005 erhielt Elke Büchner ein Autorenstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen für die satirische Theaterrevue „Schillers dramatische Werke (an einem Abend)“. Im April 2007 wurde die Künstlerin mit dem Kulturpreis der Stadt Meiningen geehrt und im Jahr 2012 und 2017 für die Ehrennadel der Stadt Meiningen nominiert. Anlässlich ihrer 30-jährigen Kinder- und Jugendtheaterarbeit mit TOHUWABOHU wurde Elke Büchner 2018 mit der Kulturnadel des Freistaates Thüringen ausgezeichnet.
Mit der Premiere der Weihnachtsproduktion "Dornröschen" am 24.12.2022 übergab Elke Büchner nach 35 Jahren ihrer Tätigkeit für den Aufbau und die Entwicklung des Kinder- und Jugendtheaters TOHUWABOHU die Leitung an Carla Witte.
Regelmäßige Künstlerische Mitarbeiter*innen
Janine Hoffmann
Bühnen- und Kostümbildnerin
Die Thüringerin schnupperte bereits während ihres Studiums der Innenarchitektur an der Hochschule Coburg bei mehreren Bühnenbild-Projekten am Landestheater Coburg und während eines Praktikums in der Ausstattung des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen Bühnenluft. Ihr Studium schloss sie 2007 mit einer Diplomarbeit über „Visuell dramaturgische Konzeptentwicklung“ am Beispiel der Meininger „La Bohème“-Inszenierung (Regie: Jens Pesel) ab. In der Spielzeit 2007/2008 arbeitete sie das erste Mal als Ausstatterin für TOHUWABOHU und gestaltete hier das Bühnenbild für die Märchenproduktion „Die Schneekönigin“ nach Hans Christian Andersen. Dies war der Beginn der bis heute anhaltenden erfolgreichen Zusammenarbeit mit TOHUWABOHU.
Von 2007 bis 2011 war sie als Ausstattungsassistentin an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach engagiert. Seit Mai 2013 arbeitet Janine Hoffmann freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin sowie im Bereich Puppen- und Figurenbau für div. Theater, u.a. in Essen, Wilhelmshaven, Paderborn, Berlin und Meiningen. Sie ist außerdem freischaffend tätig als CAD Zeichnerin für Architekturbüros und arbeitet im Team der weiterführenden Gestaltung der Dauerausstellung „Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ der Meininger Museum im Schloss Elisabethenburg Meiningen mit.
Website: www.janine-hoffmann.com
Marten Strassenberg
Lichtdesigner und angehender regisseur
Der gebürtige Meininger sammelte bereits parallel zum Schulbesuch erste Erfahrungen auf der Bühne des Meininger Staatstheaters. Nach erfolgreichem Schulabschluss entschied er sich ebenda ein Praktikum im Jungen Theater/Bürgerbühne und in der Tonabteilung zu starten. Anschließend absolvierte er einen Bundesfreiwilligendienst beim Kinder- und Jugendtheater TOHUWABOHU. Hier arbeitete er u.a. als Regieassistent und übernahm die technische und ästhetische Realisation für Licht-, Ton- und Videotechnik. Abschließend übernahm er zusammen mit Katharina Berndt die künstlerische Leitung des Projektes "Verweile doch, du bist so schön", einer performativen Auseinandersetzung mit Goethes "Faust I". Es folgten diverse Regieassistenzen am Theater Meiningen.
Von 2017 bis 2020 war Marten Straßenberg als Regieassistent mit dem Schwerpunkt Schauspiel am Landestheater Coburg engagiert. Dort assistierte er u.a. Konstanze Lauterbach, Lars Wernecke, Matthias Straub und Andreas Nathusius. Neben der Arbeit als Assistent realisierte er die Sounddesigns für diverse Produktionen und unterstützte den Jugendclub des Theaters. Bereits in seinem ersten Jahr in Coburg inszenierte er "Ein Herz und eine Seele". Es folgten 2018 die Uraufführung von "Goldzombies" im Rahmen des Coburger Autorenforums sowie "Forgotten Things (AT)", eine assoziative Auseinandersetzung mit Alter und Tod. In seinen Arbeiten experimentiert der Jungregisseur mit Bewegung, Tanz, Sound, Video und Licht. Sein Fokus liegt - wie in seiner Zeit bei TOHUWABOHU bereits erfahren und erprobt - auf der Suche nach assoziativen Bildern, fern jeglicher Diktion.
Seit Herbst 2020 studiert Marten Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.
Website: www.marten-strassenberg.de
.jpg/picture-200?_=17ebefe29f8)
%20(3).jpg/picture-200?_=1737b774990)

